08.03.11

Prognose Silber Preisentwicklung 2011: Wann die Luft rausgeht


Am Rosenmontag erreichte die Silberpreisentwicklung 2011 einen Rekordstand. So klettert der Preis für die Feinunze (31,1 Gramm) auf 36,74 Dollar. Charttechniker warnen allerdings vor einem überkauften Silber-Zustand. Eine Korrektur könnte heftig ausfallen und den Wert des Edelmetalls in wenigen Handelstagen um mehr als zehn Prozent reduzieren. Kursschwankungen der Silberpreisentwicklung fallen in der Regel sehr hoch aus. Dies gilt für Anstiege und Talfahrten.

Insbesondere der Relative Stärke Index (RSI) versetzt Technische Analysten bei der Silberpreisentwicklung 2011 derzeit in Alarmbereitschaft. Der RSI liegt mit 73,04 Punkten im überkauften Terrain, welches ab der Marke von 70 Punkten beginnt. Eine unmittelbar bevorstehende Trendumkehr ist auch wahrscheinlicher geworden, da das Handelsvolumen seit einigen Tagen sinkt.

Der kurzfristige Aufwärtstrend von 26,40 Dollar auf 36,74 Dollar zwischen dem 28. Januar 2011 und dem 7. März 2011 hat die Silberpreisentwicklung nach oben schießen lassen. Die Aufwertungsgeschwindigkeit in Höhe von +39,17 Prozent in sechs Wochen erscheint nicht aufrechthaltbar zu sein. Eine Korrektur in der Größenordnung von mindestens einem Drittel (3,45 Dollar je Feinunze) ist wahrscheinlicher geworden.

Damit liegt das kurzfristige Kursziel bei 33,29 Dollar. Die aktuelle Positionierung von Spekulanten an den Terminmärkten bekräftigt diese Prognose zur Silberpreisentwicklung. Hedge Fonds und andere spekulative Marktteilnehmer haben ihre Wetten auf einen Anstieg von Silber reduziert an Edelmetallbörse Comex in New York. Die Kontraktzahl verringerte sich von +39.074 auf +37.902 Einheiten in der letzten Handelswoche.

Die Silberpreisentwicklung hat in den letzten Jahren eine atemberaubende Performance abgeliefert. Der Preis für die Feinunze kletterte von 8,45 Dollar auf 36,74 Dollar zwischen dem 28. Oktober 2008 und dem 7. März 2011. Ein Anstieg von 28,29 Dollar oder +334,79 Prozent. Clevere Silber Investoren konnten eine durchschnittliche jährliche Rendite von +138,53 Prozent einfahren seit der Finanzkrise 2008.